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Titelaufnahme

Titel
Wir Ferdinand der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; König von Hungarn und Böhmen ...: Ueberzeugt, daß die Staats-Institutionen den Fortschritten folgen müssen, welche in der Cultur und Geistes-Entwicklung der Völker eingetreten sind ... / Ferdinand. Ficquelmont. Pillersdorff. Sommaruga. Krauß. Zanini
BeteiligteFerdinand <Österreich, Kaiser, I.> In Wikipedia suchen nach Ferdinand ; Ficquelmont, Karl Ludwig Graf von In Wikipedia suchen nach Karl Ludwig Graf von Ficquelmont ; Pillersdorff, Franz Xaver Freiherr von In Wikipedia suchen nach Franz Xaver Freiherr von Pillersdorff ; Sommaruga, Franz von In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen In Wikipedia suchen nach Franz von Sommaruga ; Krauss, Philipp von In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen In Wikipedia suchen nach Philipp von Krauss ; Zanini, Peter von In Wikipedia suchen nach Peter von Zanini
KörperschaftÖsterreich In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen In Wikipedia suchen nach Österreich
ErschienenWien 25.04.1848
Umfang1 Brosch. auf 8 S. ; Druckspiegel 20 x 35 cm
Anmerkung
In Fraktur
SpracheDeutsch
Online-Ausgabe
Frankfurt a.M. : Stadt- und Universitätsbibliothek 1998
URNurn:nbn:de:hebis:30:2-29835 Persistent Identifier (URN)
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Download Wir Ferdinand der Erste von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich König von Hunga [2,17 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung

Welsch (Projektbearbeiter): Verkündung der von Innenminister Pillersdorff nach dem belgischen Vorbild von 1830 ausgearbeiteten ('oktroyierten') österreichischen Verfassung: Teilung der Legislative zwischen Souverän und Reichstag (letzterer besteht aus dem ernannten Senat und der gewählten Kammer), Unverletzlichkeit von Nationalität und Sprache, Glaubens-, Gewissens- und persönliche Freiheit, Pressefreiheit, Petitionsrecht und Gleichheit vor dem Gesetz. Dies bedeutet faktisch einen Kompromiß zwischen ständischen und konstitutionellen Prinzipien, wobei die Regelung zahlreicher Gesetze (Pressegesetz, Vereinsgesetz, Gesetz über die Glaubensfreiheit, über die Schwurgerichte, die Wahlen zum Reichstag, die Nationalgarde, die Reform der Provinzialverfassungen, über die Grundentlastung sowie die Schaffung von Munizipaleinrichtungen) späteren Verhandlungen mit dem Reichstag vorbehalten bleibt [Walter/Österr. Verf. u. Verw.gesch. 1972, 149 ff.]