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Zeitschrift

Titel
Central-Verein-Zeitung : Blätter für Deutschtum und Judentum ; C-V-Zeitung ; Organ des Central-Vereins Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens
KörperschaftZentral-Verein Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen In Wikipedia suchen nach Zentral-Verein Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens
ErschienenBerlin : Central-Verein ; Berlin : Engel 1.1922,1(4.Mai) - 17.1938,44(3.Nov.); damit Ersch. eingest.
Anmerkung
Periodizität: wöchentl.
SpracheDeutsch
Online-Ausgabe
Aachen : RWTH
ZDB-Nachweis2125350-X
Jahrgänge
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Nachweis
Zusammenfassung

Central Verein-Zeitung

Blätter für Deutschtum und Judentum. Organ des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V. Allgemeine Zeitung des Judentums

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber: Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V.

Die "CV-Zeitung", als Nachfolgerin der Allgemeinen Zeitung des Judentums eine der bedeutendsten jüdischen Wochenzeitungen im deutschen Sprachraum, erschien von 1922 bis zum Verbot 1938 jeweils wöchentlich.

Programmatik

Der liberal-konservative "Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V." (geg. 1893) war 1926 mit ca. 60.000 Mitgliedern die stärkste und einflußreichste jüdische Organisation Deutschlands. Mit seinen zeitweise 555 Ortsverbänden bzw. 21 Landesverbänden bezweckte der C.-V. "die deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens ohne Unterschied der religiösen und politischen Richtung zu sammeln, um sie in der tatkräftigen Wahrung ihrer staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung sowie in der unbeirrbaren Pflege deutscher Gesinnung zu bestärken" (Jüdisches Lexikon).

Der C.-V. unter seinen Vorsitzenden Maximilian Horowitz (1893-1917), Eugen Fuchs (1917-1919) und Julius Brodnitz (1920-1936) ging von der Annahme aus, die Juden seien ausschließlich eine religiöse Gemeinschaft. Von daher ging es um die vollständige staatsbürgerliche Emanzipation sowie um die gleichberechtigte Teilhabe an der deutschen Kultur. Die "C.V.-Zeitung" berichtete über alle Bereiche des jüdischen Lebens und wandte sich kämpferisch gegen den militanter werdenden Antisemitismus in der Weimarer Republik. Weitere Schwerpunkte des Organs waren die "Erweiterung der Kenntnisse", die "Stärkung der Überzeugungstreue", die "Hebung des Selbstbewußtseins" und die "Vertiefung der Liebe zu Deutschtum und Judentum" (ebd.)

Erschließung und Bestand

Im Jg. 14 (1935) fehlen die Hefte 26-38.
Im Jg. 17 (1938) fehlen die Hefte 5-7.