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Zeitschrift

Titel
Neue Nationalzeitung : jüdischpolitische Wochenschrift
ErschienenWien : [s.n.] 9.1907,12(1.März) - 18.1916,1(1.Apr.); damit Ersch. eingest.
Anmerkung
Periodizität: anfangs wöchentl.; später vierzehntägl.
SpracheDeutsch
SerieDigital. Ausg.:
Online-Ausgabe
Aachen : RWTH
ZDB-Nachweis2386240-3
Jahrgänge
Links
Nachweis
Zusammenfassung

Neue National-Zeitung

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber / Chefredakteure: I. Hollitscher, Bernhard Goldenberg, Siegmund Grünspan, Alois Munk, Leon Zweig, Jakob Krauß, Arthur Löwy u.a.

Die "Neue National-Zeitung" war im März 1907 aus der "Nationalzeitung" (1906-1907) hervorgegangen, die ihrerseits auf das "Jüdische Volksblatt" folgte (1899-1905). Das Blatt erschien wöchentlich bis April 1916.

Programmatik

Die "Neue Nationalzeitung", Nachfolgeorgan der "Nationalzeitung" bzw. des "Jüdischen Volksblatts", vertrat das Programm und die Ziele der sich seit Ende des 19. Jahrhunderts um Theodor Herzl formierenden zionistischen Organisation. Der Schwerpunkt der Einzelbeiträge lag auf der politischen Berichterstattung, insbesondere der Kolonisation Palästinas; breiten Raum nahmen jedoch auch Artikel über das erstarkende jüdische Kulturleben ein.

Die Propagierung der Bildung einer geeinten jüdischen Nation stand im Zentrum der Periodika: "Anerkennung und Gleichberechtigung der jüdischen Nationalität in den Ländern, in denen wir gegenwärtig leben, Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina für diejenigen unserer Brüder, die hierzulande nicht leben können oder wollen, und vor allem anderen die Herstellung der Einigkeit unter unseren Staatsbürgern selbst." (Jg 7, Nr 52, 29.12.1905, S. 1)

Quellenhinweis

Die Graphiken der "Neuen Nationalzeitung" basieren auf den Originalvorlagen der Zeitschrift an der Universitätsbibliothek Wien.

Für deren Bereitstellung sei dieser Institution freundlich gedankt.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist vollständig.