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Zeitschrift

Titel
Central-Verein-Zeitung : Blätter für Deutschtum u. Judentum ; C-V-Zeitung ; Organ des Central-Vereins Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens / Monatsausgabe
KörperschaftZentral-Verein Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen In Wikipedia suchen nach Zentral-Verein Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens
ErschienenBerlin : Mosse 5.1926 - 1933,Jan./Febr. nachgewiesen
Anmerkung
1931,Dez. nicht ersch.; teils ohne Zählung; Periodizität: monatl.
SpracheDeutsch
SerieDigital. Ausg.:
Online-Ausgabe
Aachen : RWTH
ZDB-Nachweis2296161-6
Jahrgänge
Links
Nachweis
Zusammenfassung

Central Verein-Zeitung

Monatsausgabe

Blätter für Deutschtum und Judentum. Organ des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V. Allgemeine Zeitung des Judentums

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber: Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V.

Die Monatsausgabe der "CV-Zeitung" erschien seit Januar 1926. Die Sondernummer wurde im Februar 1933, das wöchentliche Hauptblatt Ende 1938 eingestellt bzw. verboten.

Programmatik

Die Monatsausgabe der liberal-konservativen "C.-V. Zeitung" - herausgegeben vom mitgliederstarken und einflußreichen "Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V." (gegr. 1893) - bot ihren Lesern eine Zusammenfassung der wichtigen politischen und kulturellen Ereignisse der jeweils zurückliegenden Wochen. Wie das wöchentlich erscheinende Stammblatt zielte auch die Supplementausgabe vorrangig darauf ab, die jüdische Bevölkerung "in der tatkräftigen Wahrung ihrer staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung sowie in der unbeirrbaren Pflege deutscher Gesinnung zu bestärken" (Jüdisches Lexikon).

Von besonderer Bedeutung ist, daß der Central-Verein angesichts des wachsenden Antisemitismus in der Endphase der Weimarer Republik mit der Monatsausgabe gezielt das nichtjüdische Publikum ansprechen wollte und daher vorzugsweise Themen aufgriff, die diesen Leserkreis interessieren mußten.

Die nichtjüdischen Leser sollten von der Unumkehrbarkeit der staatsbürgerlichen Emanzipation der Juden sowie von deren gleichberechtigter Teilhabe an der deutschen Kultur überzeugt werde. Der aktive Widerstand gegen judenfeindliche Schmähungen und Übergriffe, die das öffentliche Leben der späten zwanziger Jahre prägten, bildete in diesem Zusammenhang einen weiteren wichtigen Schwerpunkt der Monatsausgabe.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist vollständig.