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Zeitschrift

Titel
Freie zionistische Blätter
ErschienenHeidelberg : [s.n.] 1.1921; damit Ersch. eingest.
SpracheDeutsch
SerieDigital. Ausg.:
Online-Ausgabe
Aachen : RWTH
ZDB-Nachweis2241565-8
Jahrgänge
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Nachweis
Zusammenfassung

Freie Zionistische Blätter

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber: Jakob Klatzkin, Nachum Goldmann Redaktion: Herbert Großberger

Die "Freien Zionistischen Blätter" sollten jährlich mit wenigstens 6 Heften in zwangloser Folge erscheinen (Nr 1, Januar 1921). Bereits nach vier Nummern wurde die Zeitschrift im August 1921 jedoch wieder eingestellt.

Programmatik

Die Herausgeber Jakob Klatzkin (1882-1948) und Nachum Goldmann (1895-1982) bezogen mit ihrer Zeitschrift bewußt den "Standpunkt des radikalen Zionismus", den sie grundsätzlich "als ideelle und revolutionäre Bewegung" einstuften (Zum Geleit, Nr 1, Januar 1921, S. 3). Dementsprechend verstanden sich die "Freien Zionistischen Blätter" als "eine freie, unabhängige Tribüne [...] für die Erörterung aktueller Fragen des jüdischen und vornehmlich zionistischen Lebens" (ebd., S. 1).

Zu einer Zeit, in der sich die zionistische Bewegung in einer tiefgreifenden Umbruchsphase befand, sollte die Zeitschrift vornehmlich die "Praxis des Zionismus vom Standpunkt der zionistischen Idee" kritisch bewerten und beleben (ebd., S. 2).Trotz ihrer kurzen Erscheinungsdauer konnten die "Freien zionistischen Blätter" eine Reihe namhafter Autoren als Mitarbeiter gewinnen, darunter Hugo Bergmann, Eugen Hoeflich, Israel Zangwill und Arnold Zweig,die sich in ihren Beiträgen schwerpunktmäßig der zionistischen Politik, der Kolonisation Palästinas sowie der sog. Araberfrage widmeten.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist vollständig.