Zur Seitenansicht
 

Zeitschrift

Titel
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde : Organ d. Gesellschaft für Jüdische Volkskunde in Hamburg u. d. Gesellschaft für Sammlung und Konservierung von Kunst- und Historischen Denkmälern des Judentums in Wien
ErschienenWien : [s.n.], N.F. 1.1905 - 3.1907 = H. 15-24; 11.1908 - 31/32.1929; damit Ersch. eingest.
Anmerkung
Ab 1908 entfällt N.F
SpracheDeutsch
SerieDigital. Ausg.:
ZDB-Nachweis2256206-0
Jahrgänge
Links
Nachweis
Zusammenfassung

Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde

Jahrbuch für jüdische Volkskunde

Organ der Gesellschaft für jüdische Volkskunde in Hamburg und der Gesellschaft für Sammlung und Conservierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judentums in Wien

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber: Max Grunwald

Die "Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde" lösten 1905 als Neue Folge die seit 1898 erschienenen "Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde" ab. Die "Mitteilungen" wurden zunächst in jährlich 2 bzw. 4 Heften publiziert; seit 1923 erschien das Blatt als "Jahrbuch für jüdische Volkskunde".

Programmatik

Tradition und Traditionspflege stellen einen zentralen Wert im Judentum dar. Vor diesem Hintergrund gewann die moderne, anthropologisch orientierte Volkskunde im Zeichen der'Wissenschaft vom Judentum' eine wichtige Funktion innerhalb der Jüdischen Studien: Da das jüdische Volk vor allem im Exil intensive Kontakte zu den umgebenden Nationen und Völkern unterhielt, war die Frage nach eigenen bzw. entlehnten Traditionsanteilen stets von zentraler identitätsstiftender Bedeutung.

Die von dem renommierten Rabbiner und Gelehrten Max Grunwald (1871-1953) gegründete "Gesellschaft für jüdische Volkskunde", über deren Arbeit die 'Mitteilungen' regelmäßig informierten, widmete sich der systematischen Erforschung des jüdischen Volksglaubens, der geistig-kulturellen Überlieferung sowie Fragen der Alltags-, Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Einen besonderen Stellenwert hatte auch die Untersuchung der 'neuen' jüdischen Lebens- und Traditionsverhältnisse im Zuge der fortschreitenden Kolonisation Palästinas.