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Zeitschrift

Titel
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
ErschienenMünchen : [s.n.] 1.1925 - 13.1937,14
Anmerkung
Gesehen am 22.06.06
Periodizität: unregelmäßig
SpracheDeutsch
Schlagwörter
Online-Ausgabe
München : [s.n.] 1925-1937
ZDB-Nachweis2240089-8
Jahrgänge
Links
Nachweis
Zusammenfassung

Bayerische Israelitische Gemeindezeitung

Nachrichtenblatt der Israelitischen Kultusgemeinde in München und des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber: Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden

Schriftleitung: Eugen Schmidt, Ludwig Feuchtwanger

Die "Bayerische Israelitische Gemeindezeitung" erschien seit Februar 1925 zunächst monatlich, später in zweiwöchigem Abstand bis zur Zwangseinstellung des Blatts im Dezember 1937

Programmatik

Die 1925 ins Leben gerufene "Bayerische Israelitische Gemeindezeitung" versuchte wie andere Gemeinde- und Amtsorgane den seit Mitte des 19. Jahrhunderts fortschreitenden Tendenzen zur Säkularisation im Judentum entgegenzutreten und durch verbesserte Informationspolitik den inneren Zusammenhalt unter den ortsansässigen Juden zu stärken. "Aufsätze namhafter Autoren über religiöse, kulturelle und soziale Fragen", ferner Berichte über "Angelegenheiten der Gemeinde und des Verbandes" sowie die Pflege des "Literarischen" sollten "zur Hebung des kulturellen Niveaus" beitragen und somit "eine wahrhafte Gemeinschaft" begründen helfen (Jg. 1, Nr. 1 [27.02.1925], S. 2-3).

Die liberale "Gemeindezeitung", die unter Ludwig Feuchtwanger zu einem auch überregional beachteten Blatt avancierte, verband Artikel über Tradition und religiöses Brauchtum mit Beiträgen zu säkular-kulturellen Themen. Berichte über Angelegenheiten der Synagogengemeinden, ferner amtliche und familiäre Anzeigen sowie Annoncen bildeten weitere Abteilungen der Zeitung. Seit August 1937 trug die "Gemeindezeitung" auf Anordnung der Nationalsozialisten den Titel "Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg".

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist vollständig.