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Zeitschrift

Titel
Jüdische Schulzeitung : Monatsschrift für Erziehung, Unterricht und Schulpolitik ; Organ des Reichsverbandes der Jüdischen Lehrervereine
ErschienenMannheim : [s.n.] 1.1925 - 14.1938,11
SpracheDeutsch
SerieDigital. Ausg.:
Online-Ausgabe
Aachen : RWTH
ZDB-Nachweis2239615-9
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Nachweis
Zusammenfassung

Jüdische Schulzeitung

Monatsschrift für Pädagogik und Schulpolitik

Monatsschrift für Erziehung, Unterricht und Schulpolitik. Organ des Reichsverbandes der jüdischen Lehrervereine

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber: Verband der jüdischen Lehrervereine im Deutschen Reich / Reichsverband der jüdischen Lehrervereine Schriftleitung: Moritz Meyer Steinhardt (1925-1933), Siegfried Braun (1933-1938)

Die "Jüdische Schulzeitung" erschien seit dem 15. Oktober 1925 zunächst in Hamburg, später in Mannheim. Die letzte Nummer der Monatsschrift wurde am 1. November 1938 veröffentlicht.

Programmatik

Der 1895 als 'Verband der jüdischen Lehrervereine im Deutschen Reich' gegründete, 1926 unbenannte 'Reichsverband der jüdischen Lehrervereine' umfaßte um 1929 ca. 950 Mitglieder und bezweckte "die Behandlung und Förderung aller ideellen und materiellen Interessen der jüdischen Schule und ihrer Lehrer" (Jüdisches Lexikon, Bd 4/1, Sp. 1306). Enge personelle und pädagogische Beziehungen bestanden insbesondere zum reformorientierten Frankfurter Philanthropin, dessen Direktor Salo Adler auch erster Verbandsvorsitzender war.

Die "Jüdische Schulzeitung", die aus den "Blättern für Erziehung und Unterricht", einer Beilage des "Hamburger Israelitischen Familienblattes", hervorging, widmete sich als internes unverkäufliches Verbandsorgan vorrangig pädagogischen, didaktischen und schulpolitischen Themen. Unter ihrem Schriftleiter, dem stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Moritz Meyer Steinhardt (1864-1940) galt das besondere Augenmerk der Monatsschrift der Durchsetzung einer zeitgemäßen jugendnahen "Methodik der Religionsschule", die vor allem der zunehmenden "Atomisierung der Religionsschul-Arbeit" entgegenwirken sollte (Zum Geleit, Jg. 1, Nr. 1, 15.10.1925, S. 1).