Über die Sammlung Deutscher Drucke

Sechs deutsche Bibliotheken bilden gemeinsam die Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke mit dem Ziel, einen Ausgleich zu schaffen für das Fehlen einer historisch gewachsenen Nationalbibliothek.

Jede Bibliothek sammelt für ihr Zeitsegment alle Drucke aus dem deutschen Sprachraum und die im Ausland in deutscher Sprache erschienenen. Fehlende Bücher aus ihrem Zeitsegment versucht sie antiquarisch in Originalausgaben zu erwerben oder, sofern dies nicht möglich ist, ersatzweise auch als moderne Reprints oder Verfilmungen. Beschädigte Bücher werden restauriert. Alle Drucke werden nach modernsten Standards in Datenbanken katalogisiert.

Sammlung Deutscher Drucke 1801-1870

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg ist aus dem Zusammenschluss von Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main und Senckenbergischer Bibliothek hervorgegangen.
Als Bibliotheken einer reichsunmittelbaren freien Stadt repräsentierten beide das historische Erbe der stadtbürgerlichen Kultur des Reichs. Umfang und Vielfalt der historischen Sammlungen verdanken sie der kulturellen Tradition der Stadt Frankfurt, ihren bürgerlichen Stiftern und Vereinen. Diese Tradition bildet die historische Grundlage für den Altbestand der Bibliothek.

Ziel für den Sammelschwerpunkt 1801-1870 ist es, den Bestand möglichst in ganzer Breite der Disziplinen auszubauen. Dazu werden vorrangig Drucke erworben, die bislang in keiner deutschen Bibliothek nachgewiesen sind. Darüber hinaus werden Frankfurter Drucke gekauft, die in der Bibliothek noch nicht vorhanden sind.
Beginnend mit dem Jahr 2015 werden alle Erwerbungen im Rahmen der Sammlung Deutscher Drucke digitalisiert.

Kataloge, Neuerwerbungslisten

Die Drucke aus dem Zeitraum 1801-1870 sind im allgemeinen Katalog der Bibliothek verzeichnet, die Zeitschriften sind vollständig in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) nachgewiesen.
Neuerwerbungslisten für die Sammlung Deutscher Drucke gibt es monatlich aktuell: » zur Neuerwerbungsliste

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