euch jetzt in die Familie einführen. Ihr scher sie aus dem Titelkupfer in einem angenehmen Eichcnwäldche» gleich hinter dem Garten der Predigcrwohnung versammelt.
Der alte, ehrwürdige Mann, welcher aus der Rasen- bank unter der Eiche sitzet, ist Bendheims Daccr, ein Greis von 7g Jahren. Ein halbes Jahrhundert war er Prediger in Rtchwcrler, und erhielt vor sechzchcn Jahren seinen braven Sohn zum Gehilfen. Sechs Jahre sind es erst, daß er die Kanzel nicht mehr bestiegen, und dort seiner Gemeine den Weg zum Guten gezeigt hat. Als er in der Kirche Abschied nahm, weinte alles, was Thränen hat, wenn ein vielgeliebter Lehrer sich entfernet. Aber er ist nicht ganz von ihnen geschieden; sein Rarh, seine heilsamen Lehren, sein Beispiel verbreiten immer noch Gutes in der Dorsge- mcine.
Seine Enkel, die ihn hier umringt haben, sind überall seine Begleiter. Er fühlt sich nur unter ihnen glücklich, und sucht sie durch die Veredlung ihres Herzens wieder glücklich zu machen. Bald zeiget er ihnen ihre Fehler, bald lobet er das Gute au ihnen, und ermuntert sie darin fortzufahren, bald erzählt er ihnen eine lehrreich^ Begebenheit aus seinem oder axdorcr Leben, bald belustiget er sie mit angenehme» Geschichrch.c». Zwischen seinen Füßen sitzet die

