aufgefunden hatte, zu seinem Freunde eilte. Diesen über­raschte auch wirklich die Schnelligkeit und Richtigkeit, mit welcher Adolph mehrere Arten der Tag. Abend, und Nacht­falter bestimmt hatte. Er fand weiter nicht nöthig, ihm ein mehreres hierüber zu sagen, sondern verwies ihn zur aufmerksamen Durchlesung der systematischen Beschreibung der Schmetterlinge. Da ihm aber Adolph seine Bedenklich- leiten wegen der Verwirrung, welche nothwendig so viele Systeme verursachen müßten, deren er bei ihin doch schon z gesehen hatte, äußerte, so veranlaßte dieses ihn zu fol- gendem Eingang der dritten Unterhaltung.

Wilhelm. Freilich konnte es nicht anders seyn, da sich mehrere gelehrte und denkende Männer mit der Insek­tenkunde beschäftigten, als daß ein jeder hier und da noch Mangel in einer systematischen Eintheilung entdecken mußte, und dadurch Veranlassung zu einer neuen Anord. nung derselben fand. Dessenungeachtet behielt man doch im­mer mehrenthcils denselben Namen des Falters bei, und die Veränderung des Systems betraf nur gewöhnlich die Horden oder Familien. So heist z. B. der bekannte Früh. lingsherold, oder Nesselfalter im System des schwe­dischen Ritters Anne, Pap. Urticae, und gehört unter des­sen gestreifte oder gefleckte Nymphen, (Nymphales phalerati.) In dem System des Professors Fabricius hat er mit gleichem Namen Pap. Urticae, seinen Platz in der vierten Abtheilung der Papilionen, welche daselbst N ym« phen heißen. Herbst setzt den nämlichen Falter mit dem Namen Nesselfalter, Pap. Urticae, in die neunte Fa-

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