abwartet, und die Eier, so wie dir jungen ausgekrochencn Räupchen vor Staub und zu starker Sonnenhitze schützt, auch die letztcrn immer mit frischein Futter versorgt, wird hinlänglich dafür belohnt.

Adolph. Gewiß will ich künftig alle Eier, welche ich finde, mit nach Hause nehmen.

Wilh. Dabei gebrauche aber die Vorsicht, sie nicht in eine und die nämliche Schachtel mit den gefundnen Raupen zu legen. Auch darfst Du dieselben nicht von dem Blatt, oder der Rinde abzustreifen suchen. Doch künf­tigen Sonntag ein Mehrcrcs; hier will ich Dir noch ein Paar der vcrsprochnen Aufsätze vom Herrn Rektor Schüz mitgeben. Der eine enthält die Erklärung verschiedener Kunstausdrücke in der Cchmetterlingskunde, und der an­dere belehrt über den Fang der Schmetterlinge, und über die Erziehung der Raupen. Dieser liebe Mann hatte die Güte, sie für mich niederzuschreiben, und sie hat mir viele Vortheile gewährt.

Vierte Unterhaltung.

Adolph. Ich bringe Dir, lieber Wilhelm! nebst einem Paar der besten Stücke des Pap. Helle, die ver- sprochne Beschreibung seiner Raupe mit. Da sie aber et­was unleserlich geschrieben ist, so will ich sie Dir vorle­sen:

Die Farbe des Körpers ist grasgrün. Eine Menge kleiner kurzer brauner Härchen stehen auf dem grünen Grunde. Der Kopf ist braun. Ich fand diese Räupchen,

welche