Marli gemacht. Besser ist es, man nimmt den Flor oder Marli doppelt oder dreifach, um den Raupen das Lurchfressen desselben zu erschwere», und zugleich das starke Ein- dringen des Staubes zu verhindern. Diese Schachteln werden bis auf ein Diertheil oder Drittheil mit klarer Gartenerde gefüllt. Für Raupen, von welchen man weist, dast sie deren zu ihrer Verwandlung nicht bedürfen, ist dieß freilich nicht nöthig, doch ist es bei bloßer Vermuthung immer besser, ihnen das zur Bcrpuppung erforderliche Material nicht zu entziehen. In diese Schachteln wird außer einigen Zweigen und dürren Blattern noch ein kleines mit Wasser gefülltes Arzneigläschen, worein einige Zweige der Futterpflanze gesteckt sind, schief eingelegt. Lei dieser Einrichtung hat man nicht nöthig, das Futter der Raupe alle Tage zu erneuern, und es bleibt auf solche Weise eine gesündere Nahrung für dieselbe, als wenn die Blatter und Zweige bloß ohne dieses hineingelegt werden. Jedoch müssen alle Zwischcnraumc am Halse des Glas- chcns mit Werg ausgestopft werden, um das Auslaufen des Wassers zu verhindern; zu dem Ende umwickle man den Zweig damit, ehe man ihn hineinsteckt.
Diejenigen Raupen, welche ein scharfes Gebiß haben, (dieß sind meist solche, die in Holz oder in der Erde von Wurzeln leben,) dürfen aber in solche Schachteln nicht eingesperrt werden, sondern müssen in andere Behältnisse kommen, wo sie sich nicht durchfrcssen können. Hierzu find große Zuckcrglaser gut zu gebrauchen. Sie werden oben mit Flor oder Marli zugebunden. Noch besser ist es

