Sitten und Gebrauche der Hottentotten.

Taf. XIX. Fig. 7;. 76. 77.

er Theil von Afrika, weichet im ^üden sich mit dem Vorgebüege der guten Hoffnung endigt, im Westett an das äthiopische, rm Süd-Osten an das indische Meer grenzt, weiter im Nord-Osten, durch den großen Fisch« fiuß, und im Nord-Westen durch den Fluß Kaussie von. den Landern der Kaffern getrennt wird, begreift die Wohnplätze der Hottentotten, in einem Raum von un­gefähr 6045 Quadratmcilen, von welchem seit 1652 ein beträchtlicher Theil unter der Herrschaft der Hol­länder steht.

Die immer weiter ausgedehnten Pflanzungen dieser Europäer haben mehrere Stamme der Urbewohner gleich­sam umgeschaffen, und zu ftey-villiger Dienstbarkeit ge« bracht, ohne ihr Glück zu erhöhen: aber andere sind, ungereizt von den Lockungen der Fremdlinge, mit ihrer Habe in die innern Gegenden des Landes eingedrungen, wo sie der Unabhängigkeit ihrer Väter noch jetzt geuies« sen, und als Hirten leben. Mit diesen beschäftigt sich die gegenwärtige Schilderung.

Der Himmelsstrich ist nicht der vortheilhafteste: Winter und Sommer wechseln in jenem Theil von Afrika

ö