des Rauches entstehe. Einige Töpfe und Schusseln sind alles, was der alte bärtige Mann, den wir am Feuer erblicken, braucht, um seine Kochkunst gelten zu machen.

In eignen, sonderbar geformten Bebältnissen von Lehm wird der Vorratb an Korn verwahrt. Man bohlt davon nach Bedürfniß beraus. Andre ähnliche Bebältnisse, (No. 15. Taf Ilf.) dienen zum Aufenthaltsort für Tauben und Hühner. Größere Vorrätbc von Getreide werden bey reichen Ernten in der Erde verwabrt. Man grabt Gruben, füttert sie mit Lebm, füllt sie mit Korn, und bedeckt sie ganz mit Lehm. Bey Mißwachs werden die Gruben geöffnet, und sind wohlthätig für den ganzen Staat.

Es gibt Gegenden, wo die Einwohner aus Gras­amen Mehl und Brod bereiten, das aber höchst erbärmlich ist. Sie säen regelmäßig Gras, um dieses Gebrauches willen: aber Ochsen, Schafe, Ziegen haben sie in großen Hecrdcn, und Milch im Ucbcrfluß.

Die Nubier essen Kameel - und Rindfleisch, eben so das Fleisch von Vögeln, nur Schweinfleisch ge­nießen sie heimlich, so wie starke Getränke, die ver­boten sind. Brod von einer Art Hirse ist die ge­wöhnlichste Speise, aber auch von Weizen wird für wohlhabende Leute und Fremde Getreide gebacken. Das Pflanzen - und Thierreich spendet überdies dem Nubier in mehreren Gegenden seines Landes die vor­trefflichsten Beytrage zur Nahrung, so wie es über­haupt reich an Productcn ist, die, wenn sie verar­beitet würden, zu dem Wohl des Staates beytragen