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Dieses Land ward Ao. 1648 bei dem westphali- schen Frieden für einen vollkommenen Freistaat anerkannt, und bestand aus folgenden Kantonen: i)Zürch, 2) Bern, z) Lucern, 4) Uri, 5) Schwitz, 6 ) Unter- walden, 7)Zug, 8) Glarus, 9) Basel/ iv Freiburg, n) Solothurn, ir) Schaffhausen, i z) Appenzell, welchen in den neuern Zeiten der Kanton Tessin beigefügt worden ist. — Ausser diesem hatte diese Republik viele auswärtige Unterthanen, die theils gegen Deutschland, gegen Italien und Frankreich gelegen, und entweder in Aemter oder Landvogteien eingetheilt waren, zu dem sie noch mehrere Bundesgenossen zahlte, die ihrer Sicherheit wegen, dem Schweizer-Bunde beigetreten waren. Dahin gehörten insbesondere das Walliserland, baS Stift St. Gallen, das Bisthum Basel, u. a. mehr.
Das ganze Land gränzt nordwärts an Schwaben, ostwärts an Tyrol, südwärts an Mailand, Piemont und Savoyen, und westwärts an die Franche Comte.
Die hohe Lage und der angenehme Himmelsstrich dieses Berg-Landes, machet es im Allgemeinen zu einem der gesundesten Gegenden in ganz Europa; doch ist das Klima wegen der hohen Berge und der engen Thäler sehr verschieden, auch selbst an manchen Orten wegen der vorhandenen Seen und Sümpfe einigen Krankheiten mehr oder minder ausgesezt. Die hohen Berge sind gewöhnlich, das ganze Jahr durch, mit Schnee und Eis bedekt, und haben vor Gewittern um so weniger zu befürchten, da die schweren Gewitterwolken sich nie bis

