und gefährlich, und richten große Ueberfchwemmungen an, die zuweilen Menschen, Dich, Gebäude, und nicht selten ganze Länderrien in den Langensee führ.n. Diese rühren nicht bloß von Regengüssen und der Steilheit und Nacktheit der Berge her, sondern sie entsteh-» auch von Lawinen und durch Bergfalle, wie dann durch einen solchen Einsturz öfters ganze Flüsse verschüttet, und in ihrem Laufe gewaltsam gehemmt werden.

Von jener Art war eine Uebcrschwemmung im Sep­tember 1799. Ein Bergsturz bei Grono halte die Moesa aufgehalten. Sie brach in der Nacht leg, riß viele Gebäude, Felsen, Bäume rc. mit sich weg, und «'saufte eine Menge Russen, die auf der Ebene von Bcllinzona und Castione kampirtcn, ja sie würde den größten Theil der rußischen Armee, die damals Suwarow kommandirke, verschlungen haben, wenn diese nicht, zum Glück, Tags zuvor von da aufgebrochen gewesen wäre.

Von dem Langensee gehört nur der Umfang von etwa einer Meile zu diesem Kanton; dagegen der Ll'ga- ner See grvßtentheils darinnen liegt.

Die Flüsse sind sehr fischreich, die Seen hingegen sollen nur minder schmackhafte Fische liefern. Im Ti- cino und der Moesa sind die Lachsforellen sehr häufig, und von vorzüglichem Geschmack. Ihr Fang beginnt zu Ende Juni, und hört «m April auf Dom Juli bis Anfangs Oktober, ist er nur mit der Angel und Nezen erlaubt. Vom Oktober aber bis im April, gehen die Peschina an. Die Pcschiera ist eine Art Zaun aus Erlcnstauden, der von beiden Ufern ausgeht, und da,