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fenheit, seine vorzügliche Fertigkeit im Treffen, und die Güte seiner gezogenen Doppelflinte kannten, wodurch er fast nie den beabsichtigten Gegenstand verfehlte. Kühn auf seine Gcschiklichkeit, lachte er aller Drohungen und brachte es zulczt so weit, daß ihn der gefürsteke Abt von Pfeffers für vogelfrej erklärte, eine Belohnung auf seinen Kopf sejte, und diese Bekanntmachung sogar öffentlich archenen ließ. Allein auch diese Maasregel verfehlte den Zwek gänzlich, im Gegentheil gieng der verwegene Wild- schriz am hellen Tag allein hin, und riß den Anschlag mit eigener Hand ab.
Ermüdet endlich von den vielen fruchtlosen Versu- chen, seinen Gegner durch Gewalt habhaft zu werden, ruiichiotz sich der Fürst ihn in Dienst zu nehmen, und st.llke ihn als Jager an. Allein dies gefiel ihm nicht lange, er verließ die Dienste des Klosters, und gieng w> der in sein Vaterland zurük.
Bei den meisten dieser Jäger ist diese ihre Beschaf. tigung herrschende Leidenschaft, und wer sich dieser einmal ergeben hat, findet gewöhnlich unwiderstehliche Reize bei dieser Lebensart; ob sie gleich beinahe durchaus keine andere Aussicht gewahrt, als lebenslänglich ein K uppel zu werden, oder durch einen gewaltsamen Tod, auf eine schmähliche Art, umzukommen. —
So erzählt Girtanner in seinem über die Schweiz erschienenen Werke, von einem jungen und starken Gem- senjager, der vor kurzem erst eine junge und schöne Frau geheirathet hatte. Diesen suchre einer seiner Freunde, Namens Saussure, von seiner Lebensart abzubringen,

