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wurden auch allmahlig mchrentheils niedergerissen, und in schöne Cpaziergange verwandelt, welches auch der Stadt, besonders wahrend der lczten französischen Kriege sehr wohl zu statten kam, da sie immer als ein offener -Ort behandelt wurde, und daher jederzeit der Belagerung überhoben blieb.
Die Gegend um Wien ist übrigens sehr abwechselnd, und vermöge der bedeutenden Schiffahrt, der vielen herrlichen Anlagen, Lustschlösser, Garten, Weinberge und -Ortschaften äusserst angenehm und reizend. Vorzüglich zeichnet sich hierunter der auf einer Insel der Donau gelegene kaiserliche Thiergarten, der Prater genannt, auf das voriheilhafteste auS. Durch eine breite, auf beiden Seiten mit einer doppelten Reihe von Kastanienbaumen bcsezte Allee, gelangt man auf das schön gelegene Lust. Haus, wo man die herrlichste Auesicht genießt, und einen großen Theil dieses Thiergartens übersehen kann. Ausser einer beträchtlichen Slutkerei findet man hier vieles rothes und schwarzes Wildprek, auch einige hundert Rehe. Die. ser Thiergarten hat einen großen Umfang, und einzelne hcrriicheParthieen, die durch die schissreiche Donau belebt, die höchste Anmuth gewahren. Zur Bequemlichkeit der Spaziergänger sind viele Bänke, Hütten, und kleine Gebäude angebracht, wo man Erfrischungen und Lcbensmittel um einen verhaltnißmaßigcnPreiß bekommen kann, auch tag» lich viele Menschen aus allen Standen antrift. Ucbrigens gewahren die in der Nahe gelegenen kaiserlichen kustschlös- ser, als Schönbrunn,Laxcnburg, Hezendrrf rc. noch mehrere Abwechselung, nnd gebe», dieser Stadt einen entschie. denen Vorzug vor allen übrigen Städten in Deutschland. ,

