und heilsamen Kräutern. Das Drescianische bringt vor« trefiichrn Wein, Oel, Getraid, Eisen, Ecj, Kupfer, Gold, Silber, Alaun, und Marmor, und hak auch verschiedene Seen, darunter der Gardersee, der Lago d'Isco, und Lago d'Jdro die vornehmsten sind Die Landschaften um Verona und Dicenza sind auch sehr fruchibar; und das Vicentinische, welches man ehehin den Garten von Venedig nannte, zieht Maulbeerbäume in B enge, wodurch der Seidenbau in dieser Gegend mik vielem Vor» theil betrieben wird In Fnaul giebt es Wein, Getraid, Viehweiden und Metalle. Jstrien ist dagegen em unge, sundcs Land, und hak Mangel an süffem Woss.r, dagegen aber Salz und Holz in, Ueberfiuß. Auch sind hier sehr schöne Stein- und Marmorbrüche. Auf den umher liegenden Inseln finden sich Obst, Wein, Gekraid, Pomeranzen, Zitronen, Mandeln, Muskaten, Rosinen, Oel, Wachs, Honig, und alle Zrüchte der warmer» Gegenden in Menge.
Wir haben bisher von der frühern Geschichte der Lage und der Fruchtbarkeit des venezianischen Skaats das nothwendigste kürzlich angegeben; w»r kehren nun auf die Stadt und den gegenwärtigen Zustand derselben zurük, um auch hierüber das Wesentl chste und Merkwürdigste in gedrängtester Kürze nachzuholen
Da der venezianische Staat gegenwärtig blos als eine österreichische Provinz besteht, so wäre es überflüßig, unsere Leser mit einer wettern Beschreibung ihrer vormaligen, sehr verwikeltcn, StaatSeinrichlung aukz> ha.l- ten; es wird daher genug seyn, zu bemerken, daß die

