gen stellt, und jeden denkenden Beobachter mit traurigen Empfindungen erfüllt, wenn man bedenkt, was dieser Drl ehemals war, und gegenwärtig ist. Dieß drohende Gebäude bildet eine Festung, und umfaßt mehrere kleine Inseln, die durch Brücken verbunden sind. Der Zugang von der Secseike ist wegen der Untiefen sehr ge, fahrlich; nur wenige mit Pfählen bezeichnete Stellen haben die gehörige Tiefe, um großen Schissen die Durch- fahrt zu gestatten; und so wie diese weggenommen werden, kann kein feindliches Schiff es wagen, diese ge- fährlichen Gegenden zu befahren, und sich der Festung zu nähern. Die verschiedenen Gebäude derselben, sind mit «iner großen festen Mauer umschlossen; von wo aus jeder Ueberfall bemerkt und leicht abgewiesen werden kann. Der Eingang von der Landseile verbindet das Arsenal mit der Stadt, durch eine marmorne mit Säulen und Eraiuen brsezke Brücke. Diese Festung kann im Fall des Angriffs einen unüberwindlichen Widerstand auf mehrere Jahre leisten. Hier war außer der Schiffsar- matur gewöhnlich ein Waffenlager für 6o,oco Mann Infanterie, und an,ooo3)Iann Kavallerie. Kurz vor der ersten französischen Eroberung der Stadt und dem Falle der Republik lagen hier noch innerhalb der Ring- mauer >8 Linienschiffe und 6 Fregatten. In der Mitte der Gebäude erhebt sich der Wachtthurm, auf welchem jedes Schiff in der weitesten Entfernung, auf dem Meere gesehen und auf das genaueste beobachtet werden kann. Dieser und alle Thürme auf der umgebenden Mauer sind Tag und Nacht mit Schildwachen besetz.

