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ausser den königlichen Zimmern, die königl. Bibliothek, die Antiquitäten, Münz - und Medaillenkadtnette, wie auch die Naturalien - und Kunstkammer u. s. w. desglei­chen die höchsten Landeskollegien. Hierinnen versammelt sich der Stadtrath, das General. Kriegs- Finanz - und Domainen - Direktorium, ingleichcn die kurmärkische Kammer, die Eeneral-Kciegökass-, u. a. m. welche dann sämmtlich ihre gewöhnlichen Sessionen hier halten, und ihre Geschäfte besorgen. Nicht weit von dem Schloßhofe, steht die gleichfalls neu erbaute, und Ao. 1750 eingeweihte, prächtige reformirte Domkirche, die wenige ihres Gleichen hat, und eine Zierde Berlins aus- macht. Dieser gegenüber stehet der neue Packhof. Auf der mit schönen Gebäuden gezierten breiten Straße befindet sich der königl. Marstall, und über demselben stand vormals die gleichfalls durch Friedrich den aten errichtete «col« wilitaire, oder Nikterakademie. Ferner ist hier die Peterskirche, und unweit derselben das köl­nisch« lutherische Gymnasium. Außer diesen sind der Markt, die neue Stechdahn und der Mühlenbamm, we- gen der vielen schönen Gebäude, vorzüglich merkwürdig. Neuköln ist ein Theil der alten Stadt Köln, der nur anS vier längst der Spree und dem Walle erbauten Straßen besteht, in welchem man aber mehrere sehr an­sehnlich« Gebäude, als die Hallische Salzniederlage, die Krosigische Sternwarte, die Splittbergertsche Zuckeesie- deret, und noch verschiedene bedeutende Anlagen findet. Hternächst folgt die kölnische oder köperniker Borstadt, welche erst ,736 mit der Stadt vereinigt wurde.