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vermehrte. Alle diese Stifter waren ganz nach Art bet Kollegiakkirche ju St. Stephan eingerichtet, und reich« lich dvlirt.
Die Zahl aller Bischöffe die von Errichtung dieses Hochstifls bis zur Sekularisazion desselben, das ist voin 6ten Mai >027 bis zum aaten Nov. 1802 regiert haben, ist ein und sechzig. Das Kapitel, welches sich den Titel kaiserl. hohes Oomsiift beilegte, bestand aus 1 Probst, 1 Domdcchant, 18 Kapitularcn und 14 Domicellaren, die sämmtlich aus altdeutschem Adel entsprossen seyn und ihre Ahnen probieren mußten. Die kirchliche Ein« thcilung dieses Landes erlitt seit der Errichtung dieses Hechstlsls mancherlei Veränderungen, worunter j-.ne zur Zeit der Reformazion allerdings die merkwürdigste war, wobei das Hochstifl allein über 150 Pfarreien verloren hat. Nach dem westphälischcn Frieden zählte der Bam« bergische Sprengel noch 132 Pfarreien, welche in vier Dechanleirn eingetheilt waren, worunter sich auch 7 protestantische befanden. Nebst diesen waren ausser der Kathedralkirche zu Bamberg noch 4 Ncbcnstifter, § Pra« laturen, iz Mannö « und 2 Nonnenklöster, dann das sogenannte englische Institut, zur Erziehung der Weib» lichen Jugend. Diese 5 Prälaturcn hießen, Michelfeld, Weißennohc, Ban;, Langheim undMichclsfeld. Sämmt« tiche Kiöster und Prälaturcn sind aufgehoben, und bloß das englische Frauleinstift beibehalten worden.
Die ehemaligen Revenüen des Landes wurden auf 700 bis 750,000 Gulden angegeben, erstrecken sich aber gegenwärtig wenigstens noch einmal so hoch, da cines VI. Band. Q

