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tigen Dialekt bezeichnen. Die Aussprache einiger Diph- langen als des eu des ö, u. s. w. ist bei ihnen wirklich originell und fast nirgends besser ju finden als in Bam- berg. So werben z. E. die Worte: Kreuzer, Oehm, u. dgl. so scharf ausgesprochen, daß nicht leicht ein Irr­thum in der Schreibart hiedurch statt haben kann. Ueb- rigens ist die gemeine Sprache sehr hart und unange­nehm, und unter dem Volke so einheimisch, daß der Bamberger seinen Dialekt gewöhnlich lebenslänglich un­verändert beibchält.

Von der eigentlichen Bevölkerung im Lande, ist es schwer eine richtige Bestimmung anzugeben, da hierüber die Gewißheit mangelt. 185,000 bis 190,000 Seelen wurden ehemals als die Volkszahl dieses Landes ange­geben, doch ist diese Angabe wahrscheinlich etwas zu hoch. Denn nach dieser kamen, wenn man den ganzen Flächeninhalt auf 65 Quadratmeilen annimmt, zooe» Seelen auf kiaeQuadratmrile, welches der schwäbischen Bevölkerung gleich käme, welches doch unmöglich ist, da der Anbau in dem Bambergifchen seit vielen Jahren mehr beschwert als begünstigt, die Vcrtheilung der Bauerngüter unterblieben, das Gebirgsland minder fruchtbar, und die Nahrung und Anstedlung durch Fa­briken und Manufakturen, nie so häufig und wichtig, als in Schwaben gewesen ist. Wir glauben daher, daß die Bestimmung der Dolkszahl auf 175,000 bis 180,000 der Wahrheit am nächsten kommen werde.

Da, wie wir bereits oben gesagt haben, die Be­wohner dieses Fürstenthums sich nach ihrem natürlicher»