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Von der bambergischen Gärtneret zählt man gegen siebziger!« Gewächsarten welche hier erbaut, und durch viele hundert Fuhren weit und nahe verfahren werden. Auch Hopfen undTabak wird in manchen Gegenden gewon­nen, und der Anbau des Hopfens ist wegen der starken Brauereien auch durch obrigkeitliche Verordnungen be­sonders begünstigt. Gegenwärtig ist dieser Erbau be« reiks so weit gediehen, daß wenig Hopfen mehr einge­führt wird. In Hinsicht des Obstbaues ist das Bam- bergische außerordentlich gesegnet, und die Baumschulen um Neunk'.rchcn, Effclterich und Vorchheim, tiefern ihre jungen Odstbäume nach Pohlcn, Rußland und in die entferntesten Länder. Aepfel, Birnen, Pflaumen, Nüsse, Zwetschgen, Wcichfeln, Kirschen wachsen in erstaunlicher Menge, und werden mit Vortheil inS Ausland verkauft. Der Weinbau ist nn Bambergischen nicht mehr erheblich, und einige wenige Lagen ausgenommen, ganz unbedeu­tend. Um Bamberg, Vorchheim und bei Staffclstein wachsen noch einige gute Arten, wovon der Harschdorfer Wein, bei Staffclstein, (welcher in dortiger Gegend der Löwcnthaler heißt,) und der Baunacher rothe Wein, noch am meisten gesucht und am besten bezahlt wird.

Die Viehzucht ist in dem Fürstenthum Bamberg, wegen der guten Wiesen und der sonstigen Fütterung, in vorzüglichem Zustande, und sowohl die Zucht, als hauptsächlich die Mästung und das gewonnene Schmalz, gewähren den Einwohnern sehr beträchtliche Vortheile. Im Jahre 1796 zahlte man 22,662 Stück Anspann« Ochsen, und 21,000 Kühe im Lande. Die Rindvieh»