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Sohn zur Schonung der Thiere zu ermuntern. Der edle Mensch, sagte er, freut sich über das Leben in der Natur; sein gutes, feines Gefühl erlaubt es ihm nicht, unnöthiger Weise Zerstörungen darin anzurichten; er sucht das Leben aller unschädlichen Geschöpfe zu erhalten, und tödtet bloß die, welche ihm schädlich sind, oder zu seiner Nahrung dienen. Nur der Gefühllose denkt anders, nur ihm macht es Vergnügen, Tod und Vernichtung in der Natur zu verbreiten! Freude über die Martern der Thiere ist Sünde, und verräth ein böses Herz.
Unter solchen Gesprächen kamen Eduard und sein Vater an das kleine Wirthshaus des Dorfes. Sie kehrten ein. Das Gastzimmer war unanfehnlich, aber der Wirth ein freundlicher Mann. Was Eduards Aufmerksamkeit zuerst' auf sich zog, waren einige Nagethiere, die in der Stube herumliefen. Es waren Mäuse, die einander verfolgte». Der Wirth schien auf sie gar nicht zu achten. Er hat lustige Gaste, wie ich sehe, sprach Herr Hill zu ihm. — Sie gehören mit zu meiner Familie, erwiederte lachend der Wirth. Die Thiere wollen uns nicht vom Halse. Mir gefällt ihre Posser- lichkcit; es ist lustig, ihnen zuzusehen, wenn sie sich her- umjagen; aber dabei sind sie immer sehr lästige Patrone. Sie thun uns besonders im Winter großen Schaden, zerfressen uns das Getreide, und benagen, was sie finden. Vorigen Sommer gab es in dieser Gegend eine ungeheure Menge Feldmäuse, die das ganze Feld vcr-

