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kletterte Moritz i»or Angst auf einen Baum. Emilie kam kctciib nachgelaufen, machte sich über den kleinen Helden ein wenig lustig, und trieb den Puter auf den Hof zurück.
Jetzt stieg Moritz vom Baume, und kehrte, etwas beschämt, zurück. Das fatale Thier! rief er; solch eine Bosheit hatt' ich nimmer in diesem Thier gesucht!
Mutter und Schwester konnten sich des Lachens nicht enthalten. Du willst immer ein Husar werden, sagte diese, und laßt dich schon von einem Hausvogel in die Flucht jagen. — Warum hast du gepfiffen! sprach die Mutter; diese Thiere können weder die rothe Farbe, noch das Pfeifen ausstehen. Man hat wohl schon Beispiele, daß sie muthwilligen Kindern, von denen sie dadurch gereizt wurden, ins Gesicht geflogen sind, und sie bis aufs Blut zerhackt haben.
Moritz nahm sich von dieser Zeit an in Acht, den Truthahn zu reitzen. Mit den Truthennen gab er sich viel ab, denn er fand dieselben sanft und ohne Tücke.
Emilie hatte ihre Lust an den Thieren. Groß war besonders ihre Freude, als sie die ersten Eier von ihnen erhielt. Als jede Truthenne deren zehn gelegt hatte, wollte Emilie sie brüten laffen; allein die Thiere wollten sich dazu durchaus nicht bequemen. Ein Freund des Hauses sagte ihr, daß sie mit dein Brüten noch Geduld haben müßte. Sie müssen, sprach er, erst zwanzig oder noch mehr Eier gelegt haben, dann kann

