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man konnte anf diese Weise die Thiere recht genau von allen Seiten besehen. Karls Aufmerksamkeit zog beson­ders ein Storch mit seinen hohen rothen Beinen, und seinem langen rothen Schnabel auf sich. Der Jager be­merkte dabei, daß der Storch sich auch in vielen Ge­genden von Deutschland aufhalte, und sein Ncsi auf den Häusern der Einwohner von Dörfern erbaue. Es ist sehr groß, sprach er, und mcisienthcils aus dürren Ruthen fest zusammengefügt. Der Storch ist ein sehr nützlicher Vogel; denn er frißt Kröten, Frösche, Eidcxen, Schlangen und sehr viele schädliche Jnsecten weg; daher er in Gegenden, in welchen viel Ungeziefer hauset, gern gesehen und sehr geschätzt wird. Aber auch anderwärts schont man diesen Vogel sehr, und die Bauern sehen es gern, wenn er auf ihren Häusern sein Nest baut; sie glauben, daß ihre Wohnungen dadurch gegen Feuers­brünste geschützt seyen. JmWintcrverlaßtcrDcukschland.

Nach dem Storch besah Karl einen ausgestopften Wiedehopf, mit seiner Federkrone auf dem Haupte. Der Jäger erzählte Karln, daß dieß ein Zugvogel sey. Die Vögel, sprach er, kann man nämlich in Rücksicht ihres Aufenthaltes in drei Klassen theilen: erstens in Standvogel; diese bleiben Sommer und Winter in einer und derselben Gegend; zweitens in Strichvö- g e l; diese verlassen zwar nicht ihr Vaterland, streichen aber in verschiedenen Gegenden desselben herum, wie der