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Vater an dem sehnlichst herbeigewünschten Feste dar« reichen wollte.

Der Geburtstag war da. Karolinchen hatte einen kleine» Elückswunsch gelernt, mit welchem sie den Va­ter an diesem Feste begrüßen wollte. Sie trat in seine Stube und fing an, den Vers herzusagen. Da sie aber auf die Stelle kam:

Nimm für deine Treu und Liebe Dieses kleine Opfer an:

konnte sie nicht weiter. Thränen drängten sich in ihr Auge. Sie stockte, und konnte vor Rührung kein Wort weiter vorbringen.

Der Vater schloß die dankbare, bewegte Tochter in seine Arme. Heftiger flössen an seinem Herzen ihre Thränen. Auch sein Auge wurde naß. Immer will ich dein Vater seyn, geliebtes Kind! sagte er gerührt- Die Mutter stand dabei; Zähren der Liebe und Freude rollten von ihren Wangen. Glücklich die Aeltern, denen der Himmel dankbare Kinder geschenkt hat! Heil den Kindern, deren Herz von Gefühlen kindlicher Liebe Und Dankbarkeit belebt wird.

Der Geburtstag des Vaters war für ihn und seine Familie ein festlicher Tag. Es wurde beschlossen, das Mittagsmahl unter dem freien Himmel einzunch- men. Es war ein heiterer, freundlicher Tag. Ver­gnügt begaben sich alle auf einen nahen Berg, der mit Tannen, Buchen, Birren und Eichen schön besetzt

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