Ernst. Ein kleiner Schauer überfiel alle. Sie hielten sich fest einer au dem andern. Der Führer ging voran. Halt! rief er auf Ein Mahl. Erschrocken blieben alle, wie eingewurz-lt, stehen. Wir kommen, sagte er, jetzt an gefährliche Ereilen; Ein Fehltritt, und man rum­pelt in em tiefes Loch hinunter Zitternd folgte ihm das junge Volk; auch dem Lehier pochte ängst ich dgs Herz, nicht um feinet-, sondern um seiner Schüler Willen. Endlich erreichte man glücklich die eigentliche Höhle, einen großen Saal von Steinen. Hier sahen die Reisenden manches Merkwürdige. Viele Figuren von Stein harken die sonderbarsten Gestalten; es schien, als wären sie durch Kunst hervorgebiacht. Die Kna- ben staunten, daß auch im Innern der Erde die Natur so wundervoll wirke. Der Lehrer erzählte ihnen, daß es auf der Welt eine Menge der merkwürdigst n Höh- len gebe; daß hie und da in solchen tiefen Höhlen or­dentliche Häuser gebaut waren, die von Menschen be- wohnt würden, und daß viele von diesen nie auf die Oberflache der Erde kamen, sondern in der Unterwelt ihr ganzes L>ben zubrachien. Den Schülern gefie­len besonders die Tropfsteine, die sie an den Wanoen, der Decke und dem Boden der Höhle sahen. Jeder nahm sich ein Stück davon mit. Die Rückkehr aus der Höhle war noch gefahrvoller, und alle litten dabei nicht wenig Angst.

Sie setzten ihren Marsch sogleich weiter fort, und