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Ein Fisch? sprach Bernhard etwas zweifelnd.

Du kannst dich drauf verlassen, erwiederte der Ba­ker, es ist nichts anders gewesen als ein Aal. Diese Fische psicgen zuweilen das Wasser zu verlassen, und eif Um Spaziergang aufs feste Land zu machen, um sich hier an junger Saat oder Erbsen satt zu essen. Man er­zählt sogar, daß man in sehr strengen Wintern Aale auf Heuböden gesunden habe, wo sie sich verkrochen harten, um sich gegen die Kälte zu schützen.

Sonderbar! sprach Bernhard, das ist kaum glaublich!

Der Aal, sagte der Vater, hat überhaupt manches Sonderbare. Er gehört unter die wenigen Fische, die Nicht Eier legen, sondern lebendige Jungen zur Welt brin­gen. Man sagt von ihm, daß er bisweilen in den Bauch des Störs dringe, wenn dieser laicht oder die Eier von sich gibt- Ost wird er sehr lang und dick- Man hat schon Aale von 20 Pfund gefangen-

Vater! sprach Bernhard, wie kann man diese Thiere nur fangen?

Auf verschiedene Weise, antwortete der Vater; mit Angeln, Hahmen, Angelschnüren, Re usen u. si w- In manchen Landern werden entsetzlich viele gefangen; dieß Geschäft nennt man gewöhnlich den Aalsang. In Schle­sien , an der Oder, der Spree und besonders in Iüttland wird derselbe sehr stark getrieben. Am besten lassen sich die Aale fangen, wenn das Wasser trübe, die Luft schwül und ein Gewitter ist.