48
Des Him-mel§, das so alt ist. Stets in so gu-tem Stan-de, Daß es nie schad-haft wird,
Daß es viel-mehr so schön bleibt. Als e§ im An. fang war?
Wer ists? Wer laßt uns tag-lich Die lie-be Son-ne schei-nen?
Wer führt am' stil len A-bend Den gold-ncn Mond herauf?
Wer laßt die Wol ken reg-nen,
Die Er-de zu er-quic ken?
Wer laßt den Blih ent«ste-hen? Wer laßt den Don-ner schal-len? Kein Mensch ist dieß im Stan-dc.
Wer laßt die Ta-ge lver.de, r?
Wer laßt die Nach te fol-gen?
Wer laßt die Iah res-wi-ten,
Den Früh-ling und den Som-mer, Den Herbst und dann den Win ter In sol-cher Ord-nung wech seln? Kein Mensch ist dieß im Stan-de. - Doch kommt die lie-be Son-ne,
Ein Jahr, so wie das an-dre,
Mit je-dcm neu-cn Ta-ge Zu der bestimm-ten Stua-de,
Und bleibt nicht ein Mahl aus Ge-schicht dieß wohl von selbst so?

