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erweckt. Jetzt, arm und hilfsbedürftig, siehet er sich unter die Bettler gestoßen, und von dem Umgänge der andern aus- gcfchlcsien. Ehemals redete man ihn Sie an, jegt kaum mit verächtlichem Tone Er; einst ließen ihn viele in die Häuser kommen, um Arbeiten zu bestellen, jetzt ruft ihn vielleicht man, chcr an da« Fenster, um i» den abgenommenen Hut einen Dreier oder Groschen zu weifen; und eine bittere Thräne über diese Demüthigung ersticket seine Dankbarkeit. Aber was hilft c«, er muß sich darein ergeben: das Leben ist lang und sorgenvoll. Er muß jeden Tag also einer neuen Demüthigung entgegen sehen, und sich als gemeinen Bettler behandeln laffen. Das nöthiget ihn, sich über den Verlust seiner Ehre endlich hinwegzusetzen, bis er nicht mehr vor der Schande erröthct, und dem unverschämten Bettler an Sinnesart gleich gewor, den ist. O Kinder, ich bitte euch, rettet, wenn ihr einst im reiferen Alter frei handelt, rettet solche Menschen von ihrem Untergänge!
Ach das wollen wir thun, riefen die Kinder, da« wollen wir thun! Sage uns nur, wie wir das anfangen sollen.
Großv. Laffet ihnen ihre Ehre, deren sie sich ehemals ersreueten! Nennet z. B- Schwarzen immer noch Meister oder Herr, und redet ihn Sie an. Dadurch unterscheidet ihr ihn gleich von den Bettlern. Erinnert euch seiner Geschick-

