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Vater. Friedrich« Vorwitz beschäftigte sich freilich auch nicht mit diesem Gegenstände, an den der Böse nicht gern dencket. Sein Vorwitz machte ihn aber sehr unglücklich.
Minna. Ach, das gönne ich ihm doch nicht. Der arme Junge!
Vater. Vielleicht wirst du am Ende sagen, da« Unglück hat es mit ihm wohl gemeinet. Das Regiment, von dem der Stab in Friedrichs Vaterstadt in Garnison lag, hatte sich versammelt, denn der Inspektionsgencral war angc, kommen, um dasselbe zu mustern. Den Tag vor der Musterung mußten sich alle diejenigen Soldaten, welche den Abschied verlangten, auf dem Markte stelle».
Friedrich konnte ee nicht über da« Herz bringen, -u Hause zu bleiben; er trieb sich auf dem Markte unter den Soldaten umher, und wünschte nicht« mehr, als das anzuhören, was der Mustcrgeneral jedem einzelnen Soldaten zum Troste oder zur Beunruhigung sagte. Aber dahin reichten seine Ohren freilich nicht: denn der General hatte in einem großen Säle dcs Gasthvfes zum goldenen Sterne die Offizier um sich versammelt, und Wache vor die Thür stellen lassen, damit jeder andere entfernet bleiben sollte. Friedrichs Kenntniß der Häuser in seiner Vaterstadt kam ihm jetzt zu Hilfe. Er wußte, daß über den Boden hin ein Gang zum Orchester de« großen Sales führte-

