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fiaunlich! nein, so etwas haben wir noch nicht gesehen! ach sehet, was er jetzt macht! u. f. w. Jedes Wort war Friedrichen ein Stich ins Herz; er wurde immer unge­duldiger. Was half aber alles Seufze» nach dem Ende sei­ner Gefangenschast; er mußte seine langsame Heilung gedul, dig abwarten, wenn er kein Krüppel werden wollte.

Eduard. Ich kann mir recht gut denken, was Frie, brich ausgestanden hat. Als ich am Fieber krank lag, und nicht mit auf der Wiese beim Heumachen fein konnte, war mir wirklich recht übel zu Muthe.

Vater. Bei Friedrichen drängte sich Pein an Pein. Kaum war der Jude mit seinen lärmenden Zuschauern fort­gezogen, als sich eine Trommel mit immer gleichem Ge­summe und eine kleine Pfeife hören .ließen- Ei» Kameel, zwei Affen und ein Bar wurden von ein par Tyrolern ge- zeiget, und in ihren Künsten geübet. Das Lachen der Zu­schauer, wenn die Affen ihre Possen rissen, reizte Friedrich» Neugier. Unaufhörlich fragte er: was gab's denn jetzt? was gab's denn jetzt? warum lachten sie denn? Die Ant­wort seiner Geschwister befriedigte ihn aber so wenig, daß er seufzend wünschte: ach, wenn ich's nur selbst sehen könn­te! Jeder folgende Tag gab Gelegenheit, die Neugier des Knaben vom neue» zu erregen; weil er sie aber nie be-