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Eduard. Das sehe ich nicht ei», warum? Die alten Leute brauchen doch mehr Stärkung.

Karl. Das wird dir der Großvater sagen! Jetzt will ich gehen.

Eduard. Du hast ja den Atlas nicht.

Karl. Den habe ich schon- Adelheid hat ihn gestern aus der Kommode liegen lassen. Karl stechte das Butterbrot zu sich, nahm seinen Stock, den ihm die Natur zubereitet hatte nebst seinem ledernen Kaskette, und güb Eduarden die Hand. Eduard wollte ihn zwar bis an die Grenze des Dorfes be­gleiten; aber Karl riclh ihm, lieber zu Hause zu bleiben, dasselbe zu bewahren, und seine Geschäfte zu verrichten- Denn die Worte des Großvaters waren ihm goldene Worte: ar­beite früh in deiner vollen Kraft, und ruhe am Abende! Wer vor der Arbeit ruhet, und sich vergnüget, hat seine Kräfte für die Arbeit erschöpft.

Eduard sahe ei», daß dieser Rath für ihn sehr heilsam war, wünschet« seinem Bruder glückliche Reise, und sahe ihm am Hoflhore noch nach, bis er um da« letzte Haus des Dorfes sich gewendet hatte.

Nun bereitete er sich auf seine lateinische und griechische Arbeit vor. Der Vater hatte auf den heutigen geräusch­vollen Tag Rücksicht gcnvinmen, und Eduarden wenig auf-