roirc noch, daß die Tochter von, Hause aufräumte, und da« Kammermädchen, den Slrickstrumpf in der Hand, zum Fenster hinaus sähe!

Kaum hatte sie diese« gesaget, al« sie ihre Mutter auf dem Säle: Emilie, Emilie! rufen hörte- Sie sprang fort, und ließ ihre Handschuhe liegen, die sie ausgezogen hatte, al« sie die Krebse mit waschen wollte.

Jetzt möget ihr euch in da« obere Zimmer im Geiste versetzen. Wilhelm stehet nicht lange mehr an seinem Orte; der Prediger fängt ein Gespräch mit ihm an, bei dem er kaum zu antworten vermag. Aber die Mutter tritt hinzu, und lenket gleich die Unterredung auf die Pferde, mit wel­chen sie au« der Sende gefahren sind, da kann Wilhelm mit­sprechen, bester als wir. Die Klage über die schlechten Miethspfcrde wird endlich auf die Klage über die schlechten Dergnügungsöricr in der Stadt ausgedehnt und niemand ist geschickter als Wilhelm, den Zustand dieser Oerter zu schildern. Der Prediger Bendheim sprach endlich von den Kirchen und Predigern in der Stadt, und fragte, ob die Gotteshäuser fleißig besuchet würden? Da fiel der Madam Limburg schnell ein, daß ihre Emilie fehle, sie wollte sehen, wo ihr Kind wäre, und gicng auf den Sal. Wilhelm kochte fast vor Angst; aber der Prediger bemerkte seine Verlegenheit, und