Bleibt es bei Ihrem Worte noch?
I» meine Dienste tret' Ihr Koch!
Voll Dankbarkeit erglühe mein Herz für seine Mühe!
Und lächelnd spricht der Graf: wohlan, so sei'«! Doch bei mir dient kein Mann mit Kell' und Küchenschürze.
Die Köchinn setzt die Speisen an, mein Weib giebt ihnen Würze.
Allein noch mehr, als Salz und Schmalz, giebt allen Speisen Kraft und Saft der Hunger. Diesen guten Koch entbehrte Ihre Tafel noch!
Sie lernten heul ihn kennen, und mögen für die künft'ge Zeit, aus halbenlbrannter Dankbarkeit sich nimmer von ihm trennen!
An dieser Erzählung vergnügten sich alle Gäste, und Herr Limburg sagte: der Hunger ist zwar mein Koch heute nicht gewesen; aber die Speisen schmccken mir doch gut. Habe ich nicht Recht?

