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mehr Munterkeit und frohen Scherz verrieth. Er liebte in allem die Einfalt der Sitten, war nicht an köstliche Speisen, viclweniger an unmäßiges Trinken gewöhnet. Bei Zürich be, suchte er einmal eine» wohlhabender, Gerber, um an den Freuden der Häuslichkeit Theil zu nehmen. In einem Kriegszuge gegen Burgund wurde sein Heer vom Hunger geplagt. Er sahe ein Feld mit rothen Rüben, gieng hin, und verzehr reke im Angcsichle seines Heeres eine Rübe mit großem Appetite, und fein Beispiel bewirkte, daß sich alle seine Krieger an dieser schlechten Kost sättigte». In seiner Kleidung war er sehr einfach. Mit der Hand, welche zu vierzchcn Siegen in der Feldschlacht den Befehlsstab führte, sahen ihn seine Kricgslcute das Wams vor dem Zelte flicken, als er schon König der Deutschen war.
Dcch wir wollen seine Thaten nun hören- Die Züricher- würden von dem kühne» Freiherrn Lülold von Regensberg immer bedrohet. Er hatte sogar einmal gcsaget: Zürich ist von meinen Herrschaften wie ein Fisch vom Garne umgeben; ergebet euch, und ich will euch gnädig regieren I Da wendeten die Züricher sich an Rudolphen, welcher seine Dienstmannen eilig zur Fehde berief. Bald darauf erhielt der Freiherr geheime Nachricht, Rudolph rüste sich wider diese und jene Burg an dem und dem Orte. Lülold ließ schnell

