Limnat hinan fahren, damit man von der Burg wohl Schiffe, aber nicht deren Bemannung sahe. A» waldigen Ufern landete das Krirgsvolk, und versteckte sich. Die Schiffer warfen Kleider in das Waffer, und erhoben ein gewaltiges Geschrei, als Hütten sie Schiffbruch erlitten. Die Besatzung von Glan- zenberg fiel aus der Burg, »nttvcder um zu retten oder, wa« wahrscheinlicher ist, zu rauben. Das versteckte Kriegevolk bemächtigte sich unterdeß der geöffneten Fest». Jetzt führte Rudolph feine kleine Macht vor die Ueiliburg. Diese war den Zürichern ein Grckuel: denn die ganze Stadt breitete sich unten an den schönen Ufern der Limnat und des Züricher Sees im Angesichts der Uetliburg aus. Rudolph konnte, sie nicht durch offenen Angriff erobern, daher nahm er wieder Zuflucht zu seiner List. Täglich gicngen zwölf Reiter auf Schimmeln aus der Uetliburg auf Jagd oder auf Raub, Rudolph kaufte heimlich zwölf gleiche Schimmel, und ließ sie von Rittern besteigen, die gleiche Panzer mit den feindliche» harten: den» daran konnte man die Feinde zu jenen Zeiten allein erkennen. Als die Dämmerung eintrat, mußte» dir Züricher feine zwölf Reiter verfolgen, und diese eilte» gegen die Burg. Eilfertig öffnete die Besayung das Burgthor: den» sie glaubte, ihre Mannschaft würde verfolgt. Erst als die Habeburgischen Reiter in die Burg sprengten, entschleierte

