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ist so schön, daß ich sie haben muß! Mit diesen Worten nahm er sie dem Wirthe ab, und setzte sie sich auf. Darüber war der letzte hoch erfreuet, und that schon recht stolz darauf, dem Könige eine Mütze abgetreten zu haben. Allein das war Rudolphs Ernst nicht: er gieng in das Vorzimmer, suchte unter den dastehenden Bürgern ein ehrliches Gesicht aus, und sendete den Besitzer desielben zu des Wirthes Frau. Dieser sollte er sagen: ihr Mann verlange, daß sie ihm gleich die Loo Mark Silbers in dem und dem Sackesenden möchte- Zum Zeichen, daß es sein Wille sei, habe er die neue Mütze mitgegeben. Die Frau, nicht« arges denkend, giebt dem Bürger den bestimmten Beutel, der König erhält ihn, zeiget ihn dem Kaufmanne, und dieser erkennet ihn für den scini« gen. Dann kehret Rudolph wieder zu den Abgeordneten mit der schönen Mütze auf dem Kopfe zurüch, und unterhält sich mit ihnen noch. Als sie fortgehen, befiehlt er dem Mir, the, noch hier zu bleiben- Das war eine neue Freude für diesen. Er glaubte wohl gar der schönen Mütze wegen ein wichtiges Amt, eine hohe Ehrenstelle, oder eine königliche Entschädigung zu erhalten. Allein der König rief den Kauf, mann, und hielt dem Wirthe vor, daß er ein Schalk sei, und da» Geld nur hergeben solle- Der Wirth käugnete trotzig «lle«, der Kausmanti behauptete, er spreche die Wahrheit; die

