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dichtes, und machte sie besonders auf den Gedanken „hat man nicht auch eine Lebensurne?" aufmerksam. Die Urne ist ein Gefäß, sagte er, in dem die Asche der verbren.- neken Todten bei den Griechen, Römern und unsern deut« schen Vorfahren aufbewahret wurde. Diese« Gefäß denket sich unser Dichter al» Todlcnurne, in welche die Grabschrist gegraben werden soll; aber da der Wohlthäter noch nicht gestorben ist, so fragt jener, ob man nicht Urnen für Lebende habe, die auf ihren Tod hindeuten sollen, dieses nennet er Lebensurnen.
Daraus las Schweikert das zweite Gedicht vor, einen Seufzer, den nicht allein der leidende Sch.... ausstößt, sondern fast alle Wahnsinnige in der Charikö laut werden lassen. Hier ist das Gedicht.
Erflikkend nicht die schönsten Triebe des Mitleids; edler Menschenliebe!
Ein Seufzer.
Lckkcrwunsch nach Wiener» Chocolade; — nach Thee aus China nicht; — nicht Suche nach Schnaps! Die sei verdammt! Weil — weil irrend Sie das Herz entflammt! —

