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von denen drei ganz weiß, die ander» unten gelb und oben braunroth aussehen. Die letzten werden nun mit ihren ansitzenden Magenhäuten in kurzer Zeit verzehret.
Karl. Nun heute Abend will ich gewiß meine Krebse mit vielem Bedachte essen!
Minna. Ist es denn wahr, daß die Krebse todte Menschen anfressen?
Schweikert. O ja, sie sitzen häufig an den Leichnamen der Ertrunkenen, und fressen jede« As von Fischen und andern Thieren, vorzüglich aber Frosche, Schnecken und Muschel». Wenn sie außer dem Wasser leben, verzehren sie Früchte, Wurzeln und Blatter, besonders Brennneffeln.
Minna. Pfui, über die ekelhaften Thiere! Diese Krebse haben wohl auch von dem Handwerksburschen gefressen, der vor dem Jahre aus dem Teiche gezogen wurde.
Schweikert. Wie viele Thiere fressen nicht von ekel, hafte Dinge, und wir lassen fle uns doch gut schmecken- Nehmet das Schwein, welches ein großer Feind unserer Krebse sein soll; dieses hat mit dem Korhe vieles zu thun, und liefert uns doch so wohlschmeckende Schinken.
Eduard. Frißt denn das Schwein die Krebse?
Schweikert. Es würde sie fressen, wenn du sie ihm vorwürfe^; denn es thuet sich am Fleische, sogar an Leich-

