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Am folgenden Tage schickte er einen Arzt aus der Stadt zu ihr, der sie so gut besorgte, daß >,e in einigen Wo­chen wieder gesund war.

Die Ernte.

Der August hatte angefangen, der Monat der Ernte. Alles war fleißig im Felde. Die Schnitter mähten die schlanken Halme, die volle Aehren tragen und banden sie in Garben, welche der Erntewagen in die Scheune des frohen Landmanne brachte orbach war mir seinem Ernst, täglich auf dem Felde und sah der Arbeit seiner Leute zu. Er freute sich über die glücck- liche Ernte, und zeigte seinem Sohne, wie viele Körner die schweren Achren hatten. Ernst fand einige abgeris­sene Aehren auf der Erde. Die nchnien unsere Schnit­ter auch mir? fragte Ernst Nein, mein Sohn, ant­wortete der Vater, die abgerissenen Aehren sollen die Schnitter liegen lassen. Nach ihnen kommen ja die ar- nicn Leute aus dem Dorfe, die diese Aehren aufsuchen. Sie müssen doch auch etwas finden, nicht wahr ? O frei­lich! antwortete Ernst, und als er am Felde hinabging, riß er noch manche Aehre ab.

Der Geburtstag.

Als der Herbstmonat, oder September kam, hatte Vater Morbach auch eine sehr reiche Obsternte. Ernst hatte sich schon lange auf diesen Monat gefreut, an dessen Ende sein Geburtstag war. Sein kleiner Freund Karl, der im Iunius bei ihm gewesen war, wollte