35

an tiefem Tage mit seinen Aeltern und allen seinen Geschwistern wieder kommen Ernst hatte schon aller­lei Einrichtungen gemacht, um seine kleinen Gäste recht zu erfreuen. Aber am Abend vor dem Geburtstage kam die Nachricht aus der Stadt, daß der arme Karl krank geworden war. Wie traurig wurde Ernst, als ihm die Freude so verdorben war! Die Geschenke, welche er an dem Morgen seines Geburtstages von seinen Aeltern erhielt, erfreuten ihn nicht halb so sehr, als wenn er stch mit seinem kleinen Freunde im Gar­ten und auf dem Felde hatte erlustigen können. Höre, Ernst, sprach sein Vater zu ihm, ich hoffe, der arme Karl wird bald wieder gesund werden. Seine Krank­heit ist nicht gefährlich, wie sein Vater uns sagen läßt. Vielleicht kann er uns in vierzehn Tagen besu­chen. Dann wollen wir deinen Geburtstag frier») Komm, laß uns ein Körbchen voll von dem besten Obste pflücken. Das schicken wir ihm heute neck, und laden ihn ein, auf heute über vierzehn T-.gc >

Ja, ja! rief Ernst, nahm seüi Körbchen und ging freudig an ferner Bar rs Hand vor das Landgut wo die Knechte das Obst abnähme

D i e W e

Der arme Karl wurde picht als Morbach und Ernst gehofft ha. Wochen war er völlig >viederhergest<» rade die Zeit, wo Morbach feine W> der Mitte des Ockobers. Er (i'O K