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4 -
Äec Landmann hat viel Freud?,
Und lebt dabei in Ruh.
Geräth ihm das Getreide,
Sieht er dem Städter zu.
Schon mit dem frühen Morgen Erwacht er sorgenlos,
Und, hat er ja zu sorgen,
Die Sorgen sind nicht groß.
Er traut dem großen Hüter,
Der Haus und Feld beschirmt,
Und singt dem Weltgebieter,
Wcnn'S donnert oder stürmt.
Kommt Böses oder Gutes,
Er thut, was Gott gebot,
Und bleibt getrosten Muthes Bei Milch und schwarzem Brod.
Zn seiner stillen Hütte Erzieht sein treues Weib
Ihm Kinder fromm an Sitte,
Gesund an See!' und Leib.
„Viel Kinder, viele Beter!"
Sagt unser Sittenspruch.
■D bleibt für euch, ihr Städter,
Der Landmann hat genug.
5 -
M o r g e n l i e d.
lieber Gott, hörst gern es an, Wenn Kinder Dank dir bringen; Drum will ich jetzt, so gut ich kann, Dir auch mein Loblied singen.
Mich hat ein sanfter Schlaf erquickt, Ich bin gesund und fröhlich.
Wie viele sind nicht so beglückt,
Sind krank, sind nicht so selig.

