Kein Paradies, kein Herzogthum Erfreut ihn, wie sein Feld;
Der braune Schnitter gäbe drum Die ganze weite Welt.
Er singt, es zirpt zu seinem 'Ion Ihr Lied die Grille mit;
End nieder sinkt die Garbe schon Von seiner Sense Schnitt.
Gemähet liegt die ganze Scliaar Der Halme lang und schwer ,
Die dicken Schwaten, Paar bei Paar,
In Wellen rings umher.
Da steht ein Schnitter mitten d’rin, Und jauchzet laut in’s Thal. hhin hüpft die schlanke Bäuerinn Daher, und ruft zum Mahl.
Die Schüssel dampft, die Kanne blinkt, Wie schmeckt das Mahl so gut!
Doch seht, der braune Schnitter winkt, Das Mädchen nimmt den Hut.
Und wieder hin auPs hohe Feld,
Die Garben aufgefafst ,
Gebunden und empor gestellt;
Und nimmer keine Rast!
Und hui ! kommt im vollen Lauf Der Wagen angerollt,
Er nimmt die reiche Ladung auf,
Und glänzt von ihr wie Gold.
Und hui! geht’s im raschen Trab, Getümmel hinterdrein ,
Den stoppelvollen ßerg hinab ,
Zum Scheunentbor hinein.

