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daher der Eisschimmer unter den günstigsten Umstünden vorkommt, gewührt er dem Auge eine schöne und vollkommene Abbildung deS EiseS, wie auf einer Karte, zwanzig bis dreißig Meilen jenseits der Gränze der geraden Ansicht, aber mehr oder minder deutlich, je nachdem die Luft klar oder trübe ist. Der Eisschimmer zeigt nicht nur die Figur des Eises, sondern macht den erfahrenen Beobachter auch fähig zu urtheilen, ob es, so abgebildet, FeldeiS (sield ice) oder an einander gehäuftes Eis (packed ice) ; im letzten Falle, ob es dicht oder locker, Dap-EiS (Damm-Eis) oder schweres Eis ist. Das Feld-Eis (kleid ice) giebt den hellsten Schimmer, mit einem Anstrich von Gelb vermischt, die Eishaufen (packed icc) haben mehr reines Weiß; und das Bay-Eis (bay ice) ist graulich. Das Land veranlaßt durch seine Schneedecke gleichfalls einen Schimmer, der gelblich und dem von Feld- cise hervorgebrachten nicht unähnlich ist. Je näher wir dem Norden kamen, desto zahlreicher wurden die Eisstücke, bis das Meer mit denselben bedeckt war. Da der Wind noch immer in das Eis blies, und wir uns eingeschlossen fanden, so wandten wir das Schiff und segelten südwärts. Um 11 Uhr Nachts ward ich von der bisher ungewöhnlichen Erscheinung überrascht, daß die Sonne in die Fenster der Kajüte schien. Für Einen, der von der frühesten Erinnerung her die gewöhnliche Eintheilung von Tag und Nacht kennt, wie in unserm Klima, war diese Wirkung neu und erstaunlich interessant.
Am 3. Mai. Bei der Fortdauer des Windes wurde das Schiff noch in einer tiefen Bucht (bight) von Eis eingeschlossen gehalten; als er aber nachließ, segelten wir ostwärts, bis wieder Ströme von Eis unserm weitern Fortschritt Grenzen sehten ;

