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Am nächsten Tage sahen wir nichts, als dürren Sand, mit weniger Bewegung desselben auf der Oberfläche.
Am dritten Tage begann die Reise sehr früh. Zufällig erwachte ich, ehe der Lag anbrach, und als ich die Araber um das Feuer sitzen sah, verfügte ich mich zu ihnen. Ihr Führer Iouma hatte eben Teig geknetet, und einen dünnen Kuchen auf Kohlen gelegt. Umher rauchten seine Landslcute, oder schlürften Kaffee, und waren lustig, denn die Wüste ist ihre Heimath, da sie dem wilden Stamm der Beduinen in den Felsen des Berges Sinai angehören. Jeder führt seinen in einer Pfanne gerösteten Kaffee und seine Kochkanne bei sich, und zerstößt den Kaffee mit einem hölzernen Stößel. Daneben haben diese Araber, welche selten Fleisch genießen, noch eine Schachtel mit Mehl, um Kuchen zu backen, und eine Flinte mit einem Luntcnschlcß.
Den ersten grünen Punkt fanden wir vier Meilen von Suez bei dem elenden Dorfe Adjerud, mit wenigen zerstreuten Bäumen und nahen Felsen, an deren Fuße wir übernachteten. Hier sollen sich oft Räuber aufhalten; daher blieben unsere Wegweiser hier ungern, und hielten die ganze Nacht Wache; es ging aber ruhig ab. Herr W. war für nichts weiter besorgt, als für seine dem Kloster des Berges Sinai bestimmte Kiste mit Bibeln.
Anr Vormittage trafen wir in Suez ein, mit einem Empfehlungsschreiben an den dortigen brittischcn Consul, einen gebornen Griechen. Er trug einen weißen Bart, und sein Sohn, welcher etwas Englisch redete, mußte uns bewillkommen. Mittlerweile, daß für uns Kuchen gebacken wurden, Wein aus Jerusalem und

