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stand, hatte den Befehl, nicht zuzulassen, daß einer von den Zuschauern dem Elephanten Naschereien gebe. Als der Soldat das erste Mal die Anwesenden ermähnte, dem Thiere nichts zu reichen, sah es den Soldaten mit scheelen Augen an. Nachdem diese Ermahnung aber mehrmals erfolgte, bespritzte der Elephant die Wache jedesmal mit Wasser, und der Soldat mußte sich dieß immer gefallen lassen, worüber stets ein allgemeines Gelächter entstand. Da aber wieder einmal die Wache ihre Ermahnung gegen einen Zuschauer wieder­holen mußte, ergriff der Elephant das Gewehr dcS Soldaten, ent­riß ihm dasselbe, wand den Rüssel darum, trat mit den Beinen darauf, ruinirte es ganz, und warf es ihm dann, völlig unbrauch­bar, wieder zu.

Navarcttc erzählt, daß zu Macassar ein dummer Elcphan- tcntreibcr eine Kokosnuß aufmachen wollte, und da er auf der Stelle nichts hatte, womit er die harte Schale hatte aufmachen können, so warf er die Nuß zweimal an den Kopf des Elephanten, um sie zu zerbrechen. Das Thier ließ sich für den Augenblick die­ses gefallen, und war ruhig. Den Tag darauf aber ereignete es sich, daß der Treiber mit dem Elephanten über einen Platz ging, wo man Kokosnüsse feil hatte. Das Thier ergriff sogleich mit dem Rüssel eine Nuß, und schlug damit den Treiber an den Kopf, bis er todt war.

Wolf in seiner Reise »ach Ceylon, im ersten Theile Seite 117, erzählt: ein Landmann habe oft vor einer Thür gesessen, wenn aus einem benachbarten Stalle Elephanten zur Tränke vorbei geführt wurden, und habe bisweilen einem oder dem andern Thiere